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Schuldzuweisung nach einem Suizid

Wenn nach einem Suizid Schuld verteilt wird

Wenn nach einem Suizid Schuld verteilt wird, trifft das oft mitten in einen ohnehin kaum aushaltbaren Schmerz. Besonders dann, wenn Vorwürfe aus dem nahen Umfeld kommen, kann das tief verletzen und zusätzlich zur Trauer belasten.

Was hinter einer Schuldzuweisung nach einem Suizid oft steckt

Oft steckt hinter solchen Schuldzuweisungen der Versuch, etwas Unfassbares doch noch greifbar zu machen. Wenn Schmerz, Ohnmacht und Sprachlosigkeit keinen Platz finden, wird die Verantwortung manchmal vorschnell bei einem einzelnen Menschen gesucht. Doch das entlastet nicht – es verletzt zusätzlich.

Neben der Trauer kommt plötzlich noch etwas anderes dazu: das Gefühl, dich erklären, verteidigen oder gegen Vorwürfe schützen zu müssen. Das kann wie ein zweiter Schlag wirken.

Wie du mit einer Schuldzuweisung nach einem Suizid umgehen kannst

Du musst nicht auch noch die Vorwürfe anderer allein mittragen.

Wenn Schuldzuweisungen aus dem Umfeld dich zusätzlich belasten, kann es entlastend sein, dafür einen geschützten Raum zu haben. In meiner Begleitung geht es auch darum, dich innerlich zu sortieren, Grenzen zu finden und nicht alles zu übernehmen, was andere aus ihrem Schmerz heraus auf dich legen.

„Ich trage keine Verantwortung für die Entscheidung eines anderen Menschen – und ich darf in Frieden weitergehen.“

Eine Frau steht am Ufer bei Sonnenuntergang und zeigt vorwurfsvoll auf einen verzweifelten Mann, der mit den Händen vor dem Gesicht auf einer Bank sitzt.

Hinweis: Diese Impulse ersetzen keine Therapie, können aber begleiten und entlasten.